Robert Rauh arbeitet seit 2001 als Lehrer für Geschichte, Politik und Deutsch in Berlin-Hohenschönhausen. Zudem wurde er 2008 mit der Übernahme eines Seminars in Berlin-Mitte zur Ausbildung von Referendaren in den Fächern Geschichte und Politik beauftragt.

Ende 2013 wurde Rauh mit dem Deutschen Lehrerpreis ausgezeichnet. Er ist einer von insgesamt 16 Preisträgern als einziger Berliner in der Kategorie

Er ist einer von insgesamt 16 Preisträgern als einziger Berliner in der Kategorie Schüler zeichnen Lehrer aus. Nominiert haben ihn Schüler seines Leistungskurses Geschichte, die im Sommer 2013 ihr Abitur absolviert haben. Die Auswahl für die Preisträger übernahm eine Fachjury aus Bildungsforschern, Kultusministern und Schülervertretern.

 

 

Die Initiativen

Robert Rauh nutzte die mediale Aufmerksamkeit für den Lehrerpreis, um mit schulpolitischen Forderungen an die Öffentlichkeit zu gehen. Mit seinen Initiativen möchte er einen Beitrag zur Bildungsdebatte leisten und längst überfällige Reformen im Schulwesen mit anstoßen. So initiierte er Ende 2013 einen Aufruf für eine Schulreform, der auch von Prominenten unterstützt wurde. Ein Jahr später folgten seine Thesen zur bundesweiten Reform der Lehrerausbildung. Eine Petition gegen den neuen Geschichtslehrplan für Berlin und Brandenburg im Frühjahr 2015, die von Lehrern, Eltern und Schülern unterstützt wurde, führte zu einer grundlegenden Überarbeitung des Lehrplans. Nun veröffentlichte er zusammen mit 16 Bürgern aus allen Bundesländern einen Appell zur Abschaffung des Bildungsföderalismus. Seine Initiativen richten sich an alle, die im engen und weiteren Sinne mit Schule zu tun haben, an alle Bildungs-Interessierten und natürlich an die Politiker in Bund und Ländern.